on the stereo,listen as we go

ich wundere mich durch ein fremdes Land, weiss ja nicht, wen das so interessiert…

thanksgiving November 25, 2007

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — californiahereicome @ 1:49

um euch in den tatsächlichen Spirit von Thanksgiving zu versetzen, hier ein Link zu einer Szene aus Friends, in der, wie ich finde sehr authentisch die Stimmung dieses interessanten Feiertages eingefangen wird:

http://www.youtube.com/watch?v=sqx1JO-g2pw

Mein Thanksgiving zog sich von letzter Woche Freitag bis Donnerstag hin, allerdings wird die Restevernichtung wohl noch mehr Zeit in Anspruch nehmen…

Die netten Menschen vom international office hatten für uns ein internationales thanksgiving organinisert, zu welchem wir ein nationales Gericht mitbringen sollten.

Ich entschied mich dazu einen Butterkuchen zu backen, welcher mir einen verbrannten Finger, Hass auf das amerikanische Maßsystem (cups, ounces???nnnarf) und entsetzte Blicke meiner Vermieterin eintrug : „A cake with yeast?!?!(ein Kuchen mit Hefe?!?!).

Nun denn, der internationale Haufen mochte den Kuchen, die Veranstaltung war lustig (eine nicht vorbereitete Steeldrumgruppe spielte, ein nettes Mädchen mit Geige gab einen Einblick in amerikanische Volkslieder und ihre Geschichte, und ein Weltreisender erzählte von seiner großen Liebe Bali) und natürlich hatten meine deutschen Kommilitonen nichts zu Essen mitgebracht und nur ich mir wieder Stress gemacht- alle Erwartungen erfüllt.

Anschließend wurde ich die ganze Woche mit lustigen Ausführungen Michelles zum Thema: wer feiert wo Thanksgiving, wer kommt wann nach Hause, wer hat welchen Truthahn und wer bringt was mit, behelligt.

Am Montag stand dann fest: Der Neffe kommt aus dem Irak, das volle Klischeeprogramm wird bei uns zu Hause durchgezogen! Freude!

Dieses Klischeeprogramm bestand aus: zwei Tage kochen, morgens die Macy´s street parade aus New York sehen (die offizielle Eröffnung der Weihnachtsshoppings…sie tarnen es aber als Holiday Season,ich bin gespannt…;-)) interessante Spezialitäten zubereiten (unser Truthahn kam vom Grill) und dabei permanent den Fernseher laufen lassen, herumstehende Sachen essen und neu ankommende Leute begrüßen (nicht von den mitgebrachten Kampfhunden gefressen werden).

Gegen 17 Uhr war es dann soweit: Michelle schnitt den Truthahn an.

Auf dem Tisch gab es zudem unfassbar viele andere Dinge zum auf den Teller laden…

vorne links sweet potatoes( Kartoffeln mit Butter, Zucker und Marshmellows… ) rechts davon Cranberry Soße, daneben ordinärer Brokkoli,dann baked potatoes, hinter dem Brokkoli das Stuffing mit viel Sellerie, dahinter cornbread (süßes Brot,dass so ein bißchen nach Grieß schmeckt) einige Soßen und, leider verdeckt, Brötchen.

Nachdem dieses leckere Essen kurzfristig gewürdigt wurde, ging es wieder vor den Fernseher, der Junge aus dem Irak schlief ein und gegen 19 Uhr gab es Nachtisch: Pumpkin pie und apple pie mit Sahne.

Man sollte denken, dass nach diesem Essen einige Jahre Erholung folgen, der gemeine Amerikaner sieht das anders und rüstet sich sogleich für den Black Friday.

An diesem Tag werden zu unchristlicher Zeit (4 oder 5 Uhr morgens) die Geschäfte geöffnet, damit der glückliche Konsument nach stundenlangem Warten vor der geschlossenen Tür (manche Leute standen einen gesamten Tag vor der Mall…) endlich seinen krass reduzierten Flachbildfernseher erstehen kann. Mit der Bilanz dieses Tages versuchen die Geschäfte aus den „roten“ in die „schwarzen“ Zahlen zu kommen-okee.

Shoppen ist hier ja eine der Bürgerpflichten scheinbar, ich habe es mir nicht nehmen lassen das Spektakel zu begutachten:

der Parkplatz der Mall um fünf Uhr morgens!

Innenansichten eines Elektroladens zur gleichen Zeit.

Ich sage nur: awesome!

P.s.: es gab keinen Song heute *schäm*… hier ein toller Bericht über Joe Zawinul,wenn man es schafft die Aussprache des Sprechers bis zum Inhalt zu überleben, macht es sogar Spass:

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/09/11/dlf_20070911_1752_68f75e3d.mp3

 

Chicago November 10, 2007

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — californiahereicome @ 3:08

oder wo auch immer http://www.youtube.com/watch?v=WJn92zTnl7w
ich mach wie immer alles bunt und embedde da mal nix, ich bin da hart…

{Also zum Lied: wunderbar, habe ich gestern Abend gefunden, der schöne Clueso mit tiptop Orchestration, ich finds toll. awesome! mädchen JETZT verlieben! }

===========>>>>>>Ich bin nicht in Chicago, sondern immer noch in Long Beach, keine Verwirrung stiften hier….was ist passiert?

Sie haben mich kleingekriegt, ich habe gestern 5 Stunden tatenlos auf der Couch gesessen und ferngesehen, ich hoffe die Ferienfraktion ist beruhigt!;-)

Allerdings hatte ich das auch bitter nötig, die Woche hat mich etwas geplättet…und es ist erst Freitag.*spul zurück:

*Überleben war mein persönliches Mantra für den Dienstag, da hatten wir Comboabend und ich durfte mein Können *hust* der Öffentlichkeit (einer Kneipe, gefüllt mit dem gesamten Fachbereich und ca 20 „normalen“ Menschen) präsentieren.

Die gestandenen Mucker unter meinen Lesern werden mich auslachen…

Ja, ich bin so uncool, ich gebe es zu, ich hatte so eine Angst hier vor den ganzen Menschen das zu machen wofür ich hier bin…es war unfassbar.

Und ihr werdet mich stärker auslachen; es waren nur drei Stücke mit Soli die ich auswendig spielen musste.

Pillepalle. jaja.

I DID IT. I SURVIVED. Und es hat Spass gemacht.

Und Danke an alle, die mein Generve ertagen haben.

“““““““““““““““““’Dieses Bedanken ist hier ganz in, daher auch ´ne schöne Überleitung….ein großer Kulturunterschied, welcher am Dienstag und auch schon am Samstag spürbar war ist, das hier immer alle sehr charmant zueinander sind-es ist unfassbar, wenn nicht sogar, ich sags nochmal, awesome!!!

Samstag war ich bei der Recital (das ist so ein Vorspiel, welches die hier während des Bachelors und des Masters selbst organisieren und durchführen müssen, alle tragen Anzüge, es gibt Flyer und Programmhefte, es zählt in die Note und es dauert zwischen 1-1,5 Stunden-yeah) meines Kommilitonen Anthony (der wirklich ziemlich gut Klavier spielt-puh), um mal einen Eindruck der Worte, die hier aus Freundlichkeit verbraucht werden zu geben, zitiere ich aus dem Programmheft:

Thank you to my entire family and friends for supporting my life. Without your love, I wouldn´t be the person I am today. And most of all, I thank you for taking the time to come to my recital. Your presence is appreciated to no end.

Bei dem Comboabend lief das so ab, dass man von der Bühne vom Department Chef Jarvis himself mit freundlichen Worten hinunterbegleitet („Great work, Kirstin“ „Why are you laughing?“) wurde, und danach von allen Bekannten herzlichst abgeklatscht und umarmt wurde.

Joa. nee, keine Ahnung warum ich lachen musste…

An der Stelle wo bei uns also meistens die Selbstreflexion/zerfleischung einsetzen würde, vermittelt man sich hier gegenseitig ein gutes Gefühl. Das ist auch schön.

„“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“"“

Ansonsten haben wir gerade midterms, eine gräsige Idee um alle an die Arbeit zu bekommen, ich schreibe in jedem Fach ne Klausur oder nehme interessante Soli auf, die dann bewertet werden…alles Erfahrungen…jaja.

Heute Abend werde ich mir noch das Jazzvocalensemble reintun, ich war diese Woche zwischenzeitig auch so geplättet, dass ich keine Musik mehr hören konnte einfach- unfassbar.

——nachdem Halloween überstanden ist, bereiten sich hier alle auf den nächsten großen Feiertag vor: Thanksgiving, welcher wohl eigentlich nur aus Essen besteht.Kann man ja nichts gegen sagen:-) Ich habe auch schon einen aufblasbaren Truthhahn in einem Vorgarten gesichtet, mich kann nichts mehr schocken…

So,ich muss los, wie immer zu spät,juhuu:-)

 

Fidelity. November 1, 2007

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — californiahereicome @ 8:08

thats me . always, erschreckend….

gut, neben meinem klischeehaft landestypischen Streben nach ebendieser Genauigkeit schwebe ich in einem Dilemma, die erste Musikuntermalung betreffend.

Nachdem Buddy Keidel feststellte, dass ich die Links mal „embedden“ soll, damit das mehr Spaß macht/benutzerfreundlicher ist, setze ich dem ein enspanntes „Wo ist da die Win/win Situation für mich???“ entgegen, um meine landesuntypische Faulheit, und somit mein langsames mentales Ankommen hier zu unterstreichen. Trotzdem soll hier die Sounduntermalung nicht fehlen…

Also, Fidelity— in diesen Song habe ich mich diese Woche verliebt…checkt das: http://www.youtube.com/watch?v=SGTDRztaCCw
……………………………..Kasten für wirklich an Hörgewohnheiten interessierte Menschen………….

Ansonsten läuft bei mir nach langem Ringen jetzt doch „In Rainbows“ durch den neuen Kopfhörer. Auch wenn die Geschichte jetzt wieder keinen interessiert, schreibe ich sie trotzdem auf. so!Unten kommen auch wieder Bilder!

Das mit der Musik in den Kopfhörer kam so: wie immer wollte jeder zuerst das neue tolle, mit Geheimbotschaften und Gimmicks versehene, Radioheadalbum zuerst hören. Radiohead sind aber klug und gewitzt (leider nicht so schön, trotzdem erfolgreich) und kennen sich mit ihren Fans, ihrer Medienwirkung sowie Marketingstrategien gut aus. Außerdem haben sie so finanziell und statusmäßig eh nix mehr zu verlieren. (Alles Ergebnisse hochwissenschaftlicher Recherchen aus WiSE 2003/04) Bock auf ihr Majorlabel hatten sie auch nicht mehr.

Also, geilerweise wieder die Gerüchtemaschine angeschmissen (Höhepunkt: lösen sie sich auf???) und dann am Ende das Album legal und umsonst im Web zum download angeboten. Spannend.

Finden zumindest scheinbar ALLE Zeitungen, Magazine, Webseiten und Foren. Werden sie mit diesem Wahnsinnsclou der Musikindustrie zeigen können, dass die Menschen für „gute“ Musik und ihren Künstler soviel bezahlen werden, wie er ihnen „wert“ ist?

Werden wirklich einige bezahlen, oder nicht doch alle das Album umsonst runterziehen?

-> meine objektiven Gedanken dazu waren:

1.Sie haben die beste Marketingstrategie der letzen 10 Jahre gefahren!

2.Die meisten Fans werden sich eh die Extrabox (ab 3. Dezemebr, pünktlich zu Weihnachten lieferbar) bestellen!

3.und: WELCHER Musiker verdient denn im Moment ernsthaft sein Geld mit den CDs???

-> meine subjektiven Gedanken: kann ich so unsolidarisch (zu einer millionenschweren Popband, die immerhin mein größter Sound- und Song-Held ist, {da isses wieder, das Emotionale im Konsum-Musikverhältnis….}) sein und nix bezahlen? oder doch ? aber wieviel? Wieviel kostet denn hier ne CD?

-> Ergebnis: ich habe es für lau runtergeladen, entschuldige mich aber mit dem schon verprassten Geld für Konzerte u.ä., außerdem bin auch ich gerade wieder Teil des Metatextes und der Crossmarketingstrategie geworden- wenn im Leben nur alles so einfach wäre!

Das mit den neuen Kopfhörern, das kam so:

nee,erspare ich euch jetzt.Echt.

AM 2. November kommt das neue Sigur Ros album!!! jaja,ich spiele hier trotzdem immer Jazz. Ist ja eh alles nur Musik, tut garnicht so doll weh.

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Gut. Ihr habt den Kasten überlebt/überlesen und seid noch am Staat. Ich begrüße das sehr und gleichzeitig meinen Gastautor. Darf ich vorstellen: Spooky Girlfriend.

Sie hat sich freundlicherweise dazu bereiterklärt, mit uns ihre Sicht der letzen Woche (jaja, und Tage) zu teilen. Word up.

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich freue mich, dass sie sich für meine kleine Geschichte interessieren. Ich heiße Spooky, und die meiste Zeit des Jahres verstecke ich mich geschickt hinter Schränken, unter Betten oder treibe mich in Träumen und Horrorfilmen herum. Ich muss allerdings zugeben, dass mir Träume besser gefallen. Warum? Nun, damals, vor sehr sehr langer Zeit, als ich noch jung war und schneller durch Wände gleiten konnte, da…ach, ich schweife ab.

Entschuldigen sie bitte. Ich wollte eigentlich erzählen, was ich dieses Jahr an Halloween erlebt habe, dazu hat mich dieses nette junge Fräulein ja eingeladen…

Alles begann harmlos. Ich wurde am Freitag Mittag unsanft und hastig aus dem Schlaf gerissen und eilig sichtbar gemacht. Dieses Sichtbarmachen, wissen sie,dass ist ein Prozess, den müssen leider immer Menschen für mich erledigen, die basteln mich aus verschiedenen Teilen zusammen…es ist jedes Jahr wieder spannend, wer wohl Hand an mich anlegt.

Nun denn, nach meiner Sichtbarwerdung fand ich mich auf dem Parkplatz von Trader Joe´s wieder, wo ich von einem Auto und zwie reizenden jungen Herren eingeladen wurde. Wir brausten rasant über den Freeway um einen anderen, schelcht aufgelegten Herren aufzugabeln. Dessen Laune besserte sich, als wir sehr laute Folkmusik auf dem Weg zum Scalloween-Konzert hörten,die Fenster geöffnet hatten und der Fahrtwind uns um die Nase wehte. Ich denke, es war ein Glück, dass ich dieses Jahr in Californien sichtbar gemacht wurde…

Die reizenden Herren hatten sich mittlerweile in 70er Jahre Basketballer verwandelt und trugen zum echten Afro äußert kleidsame Stirnbänder, knalligfarbene Trikots und zu enge Hosen mit der Aufschrift „Long beach lady warriors“, sowie hochgezogene Tennissocken. Ich war amused und erklärte mich auf Grund meines hohen Alters dazu bereit Bier zu kaufen. Schließlich betraten wir nach ausgedehnter Konversation mit einem Hockeyspieler, Heidi, einer Biene und vielen andern Gestalten den Konzertraum. Die beiden letzen der insgesamt 7 Bands haben mir dann doch sehr zugesagt und auch die Anwesenheit eines Kängeruhs, mehrerer Massenmörder und Krankenschwestern ließen das Ganze für mcih zu einem gelungen Ausflug werden. Begleitet von uramerikanischen Gitarrenklängen wurde ich dann wieder zu meiner Bleibe gebracht.

Am Samstag hingegen begleitete ich die Hausdame meiner UNterkunft auf eine Neighbourhoodparty. Ich möchte garnicht so viele Worte darüber verlieren, die Dekoration, da sEssen und auch das Trinken waren reichlich, die Musik war laut und auch mein Tanz mit dem Gastgeber war nicht zu verachten, trotzdem habe ich mich in den letzten hundert Jahren schon besser amüsiert.

Heute war dann mein letzter Ausflug in dieser Sichtbarkeitsperiode, diesen werde ich euch in Bildern präsentieren:

Meine unlustigen Cousins waren natürlich auch vertreten, ebenso auch diese nervige Katze, die mir ständig nachläuft.

Scheinbar hatten es auch wieder

hpim0541.jpgeinige nciht mit der Sichtbarwerdung geschafft. Traurige Sache, passiert jedes Jahr…

Umso froher war ich Mr. Bandage und

Tusnelda wiederzu treffen.

Die beiden zeigten mir ihre Kutsche und luden mich zum “hanging out” ein.

Leider hatte ich noch einen Termin mit dem Rücksichtbarwerdministerium, sodass ich leider ablehnen musste.

Ich fühle mich auch schon äußerst durchsichtig im Moment, ich möchte ihnen für ihre Aufmerksamkeit danken-scary halloween!!!“

Ich schließe mit http://www.youtube.com/watch?v=_JFQxDKAtVk bitte ignorieren sie das Video!!!

greetz eure Scary Kirstin!:-)